Montag, 21. Dezember 2015

RECIPES FOR DISASTER - KEIN ÖL MEHR! ANLEITUNG ZUR KATASTROPHE



Der Dokumentarfilmer John Webster überzeugt seine Ehefrau und seine beiden Kinder, ein Jahr lang auf den Konsum von Erdöl und Erdölprodukten zu verzichten, ohne ihren mittelständischen Lebensstil aufgeben zu müssen. Dieser Enthaltsamkeitsbeschluss mit dem Ziel, zur Weltverbesserung beizutragen, hat ungeahnte Folgen, aus denen ein überaus witziges gesellschaftskritisches Protokoll entstanden ist.

Der Kauf von Hygieneartikeln wie Zahnpasta und Toilettenpapier wird im Supermarkt zum Spießrutenlauf, selbst die Cornflakespackung mit Gratis-Plastikspielzeug erweist sich als ein echtes Problem. Die Familie lernt in diesem Jahr nicht nur, ihre eigenen Werte zu hinterfragen, zugleich werden auch ihre Willenskraft und das Familienglück selbst auf eine harte Probe gestellt.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

DIE ANSTALT - 8. DEZEMBER 2015


Die Satire-Sendung mit Max Uthoff und Claus von Wagner.
Gäste: Die Toten Hosen, Tina Teubner, Philipp Weber und Stefan Waghubinger.

Dienstag, 24. November 2015

HEILKRAFT DER KLÄNGE


Was vermag Musik? Kann ein Klang heilen? Dass in Musik ein therapeutisch-heilsames Potenzial zu stecken scheint, wird besonders in orientalischen und asiatischen Kulturen bis heute nicht angezweifelt. Hingegen hat der Mensch aus den aufgeklärten Gesellschaften des Westens die Erkenntnisse der Wissenschaft und Empirie gegen den Glauben an das Heilsame in den Klängen eingetauscht.

Nicht dass ein Klang schwere Erkrankungen zu heilen vermag, aber in der relativ jungen schulmedizinischen Erkenntnis, dass Heilung des Körpers ohne gleichzeitige Pflegemaßnahmen der Seele nicht optimal funktioniert, hat auch die Musik als wirksame therapeutische Zutat wieder ihren Platz gefunden. Auf seiner Reise durch unterschiedliche Welten der heilsamen Klänge macht der Film auch Station in der Türkei. Hier ist die Miteinbeziehung der Musik zur Genesung eine seit vielen Jahrhunderten gelebte Tradition.

In der Dokumentation wird der Wiener Intensivmediziner und Pianist Klaus-Felix Laczika gemeinsam mit seinem Kollegen Thomas Staudinger nicht nur Schubert musizieren, sondern einen aufschlussreichen Exkurs in die therapeutisch wirksamen Klänge von Bachscher Musik unternehmen.

Eine magische Welt des Klangs mit großem Potenzial zur Findung des inneren Gleichgewichts eröffnet der Klang der japanischen Bambusflöte Shakuhachi. An der Kremser Fachhochschule wurde für den Film erstmalig ein Experiment zur Untersuchung von therapeutischen Qualitäten des außergewöhnlichen Flötenklangs gestartet.

Die Dokumentation begleitet die Musiktherapeutin Astrid Heine ans Krankenbett eines Wachkomapatienten. Der Zuschauer wird zum hautnahen Teilnehmer an der therapeutischen Situation, die nicht nur von Klang und Musik geprägt ist, sondern vor allem durch das berührende Einfühlungsvermögen der Therapeutin.

Schließlich begegnet der Zuschauer mit einem der weltweit bedeutendsten Pianisten unserer Zeit. Seine Sicht und Erklärung auf die Wirkung von Mozarts Musik unterzieht das Klischeebild des „gottgesandten Komponisten“ einer wohltuenden Korrektur.

Vor allem ist diese Dokumentation aber ein Film des intensiven Hörens von großartigen, vielleicht noch nie gehörter Klängen und des sensiblen Wahrnehmens leiser Zwischentöne – in der Musik und im Gesagten.

Mittwoch, 18. November 2015

DIE ANSTALT - 17. NOVEMBER 2015


Die Polit-Satire mit Max Uthoff und Claus von Wagner - sowie diesmal mit Till Reiners, Kutlu Yurtseven und Alfons.

Dienstag, 27. Oktober 2015

DIE ANSTALT - 20. OKTOBER 2015


Die Polit-Satire mit Max Uthoff und Claus von Wagner, sowie HG Butzko, Luise Kinseher, Hennes Bender.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

DIE GROSSE ZUCKERLÜGE



Ist Zucker Gift? Wie hat es die Lebensmittelindustrie geschafft, dass wir uns diese Frage nicht mehr – oder viel zu selten – stellen? Dass die Verzuckerungspolitik der Lebensmittelindustrie und die Verharmlosung des süßen Stoffes bereits in den 70er Jahren eine gezielte Taktik war, entdeckte die Zahnärztin Cristin Kearns, als sie in den Archiven der „Great Western Sugar Company“ 1.500 Seiten interner Dokumente einsehen konnte – eine Art geheime „Spielanleitung“ der Zuckerindustrie.

Es begann mit einer geheimen PR-Kampagne. Über 40 Jahre lang hat „Big Sugar“ es geschafft, sein milliardenschweres Imperium auszubauen und die Ernährung der Welt zu verzuckern. Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen haben sich vervielfacht. Die nichtalkoholische Fettleber ist längst in der Mitte der Gesellschaft  gegen die Behauptung, dass wir doch selbst daran schuld seien, weil wir zu viel äßen.

Die Zucker-Lobby sitzt auf der Anklagebank, doch ihre neue Verteidigungsstrategie ist die alte: Sie fordert immer weitere Beweise. Professor Stanton Glantz erinnern diese Schachzüge an seinen Kampf gegen die Tabakindustrie, die es auch verstanden hat, jahrelang politische Entscheidungen und Rauchverbote hinauszuzögern, weil es ihrer Meinung nach keinen hinreichenden wissenschaftlichen Beweis für die gesundheitsschädigende Wirkung des Tabakrauchens gab. Während Industrie und Wissenschaft ihren Kampf noch ausfechten, tickt die gesundheitliche Zeitbombe weiter.

Mittwoch, 23. September 2015

DIE ANSTALT - 22. SEPTEMBER 2015


Die Polit-Satire mit Max Uthoff und Claus von Wagner - sowie diesmal mit Anny Hartmann, Michael Altinger und Timo Wopp.

Mittwoch, 9. September 2015

DER KLUGE BAUCH - UNSER ZWEITES GEHIRN


Der kluge Bauch - unser zweites Gehirn

Unser Magen-Darm-Trakt ist mit einem eigenen Nervensystem ausgestattet, in dem sich Milliarden verbundener Neuronen um Zehntausende Bakterien kümmern, die wiederum Einfluss auf unsere Stimmung, unsere Persönlichkeit und unseren Gesundheitszustand nehmen. Was wissen wir genau über dieses Organ?

Vor einigen Jahren entdeckten die Forscher, dass Magen und Darm des Menschen rund 200 Millionen Nervenzellen enthalten. Nur allmählich gelingt es, den ständigen Dialog zwischen den beiden Steuerzentralen Bauch und Kopf zu entziffern.

Mittwoch, 5. August 2015

DIE MENSCHHEITSSAGA



Wer hat noch nicht davon geträumt, einmal in die Vergangenheit zu reisen und seinen Urahnen zu begegnen? Der Dokumentarfilm tut genau dies: Er geht zurück bis zu den Anfängen der Sprache, der Künste und der Schrift und begibt sich so auf die Suche nach den Ursprüngen der Menschheit.

Gewiss, auch Tiere träumen. Doch nur unsere Art vermag es, Träume in Form von Geschichten und Erzählungen weiterzugeben und sie vielleicht sogar wahr werden zu lassen. Woher stammt diese erstaunliche Fähigkeit des Menschen? Welche Ereignisse der Evolution haben ihn dazu gebracht, diese neue Fertigkeit hervorzubringen? Der Dokumentarfilm „Die Menschheitssaga“ folgt mit Unterstützung von Prähistorikern, Archäologen und Linguisten einer unglaublichen kulturellen Entwicklung, die in den Köpfen der ersten Menschen begann.

Anhand der Spuren, die sie im Laufe der Zeit auf der Erde hinterlassen haben, können nicht nur Rückschlüsse auf das Verhalten, sondern auch auf die tiefsten Wünsche und Sehnsüchte der Menschen von heute gezogen werden. An welchem Punkt der Evolution hat der Mensch begonnen zu sprechen? Wann hat er begonnen zu malen, zu musizieren, zu reisen? Wann hat die menschliche Vorstellung die ersten Welten erschaffen? Wann wuchs das Bedürfnis, an etwas zu glauben? Kurz: Wo, wann und wie zeichnete sich die Grundessenz des Menschen erstmals ab? Der Dokumentarfilm geht diesen Fragen auf den Grund und blickt weit zurück, bis in die Zeit noch vor dem Homo sapiens.

Sonntag, 26. Juli 2015

DAS GLÜCK DES ALTERS


In unserer heutigen Gesellschaft und von außen gesehen macht das Altern vor allem Angst. Spricht man jedoch mit älteren Menschen, so beschränkt sich das Altwerden oft auf körperliche Veränderungen. Bewegungen fallen schwerer, doch wird der Geist vielleicht sogar noch agiler? In der Dokumentation kommen fünf Mittachtziger zu Wort, die offen und ungeschminkt über ihr Alter sprechen.

„Es ist kein Verlust, es ist ein anderer Zustand“, so beschreibt die 87 Jahre alte Frida das Älterwerden. Und dass dieses Älterwerden durchaus nicht Stagnation und nichts mehr tun können bedeutet, weiß auch Roger, 84: „Ihr jungen Leute, ihr küsst euch immer zur Begrüßung. Das mache ich jetzt auch.“ Die Menschen der älteren Generation sind schon lange keine einfachen Rentner mehr. So ist auch die 81-jährige Madeleine mit ihrem Lebensgefühl am Puls der Zeit: „Ich habe alles verkauft, was ich je gekauft hatte. Jetzt ist alles clean bei mir. Modern. Glatt.“

Der Regisseur Ludovic Virot hat Gefallen daran gefunden, ihren Lebensweg zu kreuzen. Er trat in ihr Leben, damit auch der Zuschauer sie kennenlernen kann. Er wollte, dass sie vollkommen offen sprechen und sich mitteilen. Die Bilder der zerfurchten Haut dieser leuchtenden Gesichter regen zum Zuhören, zum Betrachten und zum Nachdenken an. Eröffnet das hohe Alter neue Perspektiven?

Fünf Mittachtziger berichten offen und ungeschminkt von ihren körperlichen Schwächen und den Schwierigkeiten, sich auf ihre altersgemäß veränderten Bedürfnisse einzustellen. Ihre große Erfahrung und ihr Lebenshunger ermöglichen ihnen, sich von den Zwängen des Alltags zu befreien und die Zeit zu genießen.